Sonntag, 27. Dezember 2015

DIY: Christmas Cards with Wooden Beads Stars

Bitte verzeiht, aber obwohl Weihnachten nun schon vorbei ist und ihr von dem ganzen Trubel wohl erstmal genug habt, schiebe ich heute noch geschwind ein DIY über meine diesjährigen Weihnachtskarten nach - der Vollständigkeit halber =) Dieses Jahr hatte ich mir etwas besonderes ausgedacht: es sollten Karten werden, mit denen man auch etwas anfangen kann und die nicht nach ein paar Tagen im Altpapier landen. Also bastelte ich einen Stern aus Holzperlen und hängte ihn so in meine Karten, dass man ihn wieder entnehmen und an den Weihnachtsbaum hängen konnte. Die Karten hatte ich zusätzlich mit einem Guckloch versehen, so konnte man den Stern gleich von außen sehen. Warum diese Karten trotzdem der größte Flop in der Geschichte meiner selbst gebastelten Weihnachtskarten geworden sind und mir kurz vor Weihnachten ein paar tränenreiche Minuten beschert haben, erfahrt ihr nach der Anleitung...


Folgendes Material und Werkzeug benötigt ihr für die Karten:

  • Kartenrohlinge in der Farbe eurer Wahl mit dem Falz an der kurzen Seite
  • eine Nagelschere
  • Holzperlen, 4mm Durchmesser
  • Draht
  • einen Saitenschneider
  • etwas Garn
  • einen weißen Edding für saugende Untergründe
  • einen Weihnachtsstempel und ein weißes Stempelkissen


So geht´s:

1. Zeichnet einen Kreis mittig auf die Vorderseite eurer Kartenrohlinge und schneidet diesen mit der Nagelschere aus. Umfahrt den Kreis mit dem weißen Edding und zeichnet die Umrisse einer Weihnachtskugel um dieses Guckloch. Stempelt einen Weihnachtsgruß unter das Guckloch.


2. Stellt aus den Holzperlen und einem Stück Draht einen Stern her. Eine super Anleitung dazu findet ihr zum Beispiel hier: XX Befestigt den Stern mit einem Stück Garn an der Karte, indem ihr von innen zwei Löcher in einem Abstand von etwa 2 cm durch den Kartenfalz bohrt, die Garnenden durchfädelt und außen verknotet.



Soweit sehen die Karten doch super aus, findet ihr nicht auch? Leider kamen sie in diesem Zustand bei so gut wie niemandem an =( Einen Tag nachdem ich die Karten in einem normalen Briefumschlag mit einer 62 Cent Marke verschickt hatte, kam schon der erste Anruf einer Freundin: die Holzperlen des Sternes waren fast alle zersprungen! Im Laufe der nächsten Tage erfuhr ich noch von weiteren kaputten Sternen. Oh man, ich ärgerte mich so über mich selbst! Ich hatte nicht bedacht, wie Briefe sortiert werden, nämlich ziemlich rabiat durch quetschende Sortiermaschinen und dass Holzperlen nun mal nicht sehr erfreut auf Druck reagieren... diese Erfahrung hat mich echt ein paar Tränen gekostet. Wenn man so viele Gedanken und Arbeit in etwas steckt und dann erfährt, dass alles umsonst war, dann ist das ziemlich hart. Aber: ich hab mal wieder etwas dazugelernt und gebe diese Erfahrung gerne an euch weiter: bei solchen Karten lohnt es sich, ein bisschen mehr in einen gepolsterten Briefumschlag zu investieren und ein höheres Porto zu bezahlen, damit die Karten unversehrt ankommen. Das nächste Mal bin ich klüger =)


Habt ihr dieses Jahr aufwendige Weihnachtskarten verschickt? Bei mir ist das in den letzten Jahren zu einer richtigen Tradition geworden und ich treffe mich immer mit meinen ehemaligen Kommilitoninnen  in der Vorweihnachtszeit zu einer gemeinsamen Bastel-Aktion mit Punsch und Plätzchen. Allein dafür war es die Mühe wert =)

Ich wünsche euch nun ein paar erholsame Tage zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Lasst es euch gut gehen =)

Kommentare:

  1. Das ist wirklich eine super Idee! Und man kann sie sich ja fürs nächste Jahr speichern. Oder in einem anderen thematischen Zusammenhang nachmachen.

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  2. Wie immer eine wunderschöne Idee:-)

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  3. Wirklich sehr schöne Karten, die Anleitung ist für nächstes Jahr gespeichert :-) Und danke für den wertvollen Hinweis zum Umschlag, wäre mir sonst sicher auch so ergangen... guten Rutsch! Lg Netti

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