Samstag, 23. November 2013

DIY: Advent Calendar - featuring pictures not sweets!

Ohje, zur Zeit gibt es nicht so viel Abwechslung hier... ich zeige euch schon wieder einen Adventskalender! Dieses Mal einen für mein liebes Männchen. Ich hoffe, er schaut in nächster Zeit nicht hier vorbei, sonst ist nämlich die Überraschung dahin. Aber damit der Kalender auch für euch einen Sinn macht, muss ich euch doch zeigen, was der Kalender enthält! Aber erstmal werfen wir einen Blick auf das "Design" des Kalenders :)


Der Kalender besteht eigentlich nur aus drei Dingen: leeren Perlendöschen, einem Bilderrahmen und Papier! Als ich nämlich neulich all meine angesammelten Perlen neu in große Boxen sortiert habe, sind viele Perlendöschen angefallen. Und weil sie zu schade zum Wegwerfen sind, kam mir die Idee, einen Adventskalender draus zu machen.

Folgendes Material habe ich für den Adventskalender benutzt:
  • leere Perlendöschen (gibt´s auch hier: XX)
  • tiefer Bilderrahmen (30,5x20,5cm, z.B. von Ikea)
  • Tonpapier in dunkelblau und braun
  • alte Landkarte
  • Zahlensticker in Silber (z.B. von Idee: XX)
  • Bastelschere und Nagelschere
  • Klebstoff (evtl. auch Heißkleber)


So geht´s:

1. Entfernt zuerst alle Klebeeticketten von den Perlendöschen. Fertigt dann zwei Kreisvorlagen aus dickerem Karton an: eine mit dem Innendurchmesser der Döschen (damit ihr später den Boden auskleiden könnt) und eine mit dem Durchmesser des Deckels. Mithilfe dieser Vorlagen könnt ihr schnell 24 Kreise für den Boden und 24 Kreise für den Deckel herstellen, zum Ausschneiden am besten eine Nagelschere benutzen! Als Verkleidung für den Deckel habe ich eine alte Landkarte genommen, auf die ich dann noch zusätzlich Kreissegmente aus braunem und dunkelblauem Tonpapier geklebt habe. Zum Schluss bekommt noch jeder Deckel eine Zahl verpasst.


2. Was das Innenleben der Döschen angeht, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man verkleidet Boden und Wände mit einem Kreis und einem Streifen Tonpapier und füllt das Döschen mit Kleinigkeiten oder aber -und für diese Variante habe ich mich entschieden- man "füllt" das Döschen mit einem kreisrunden Foto. Sind nachher alle 24 Deckel gelüftet, hat man einen Bilderrahmen, der 24 kleine Fotos enthält. Ich habe dem Adventskalender 24 Kanadafotos verpasst. So hat mein Freund nicht nur während der Adventszeit etwas von diesem Kalender, sondern kann ihn anschließend das ganze Jahr über bei sich aufstellen. Und jetzt versteht ihr vielleicht auch, warum das Landkartenpapier vorne drauf Sinn macht! Hübsch sieht es natürlich auch aus =)


3. Als nächstes muss man den Bilderrahmen ein wenig manipulieren. Man nimmt zuerst Rückwand und Glas heraus und verpackt das Glas in ein Stück Tonpapier. Auf die Vorderseite des Glases kann man noch ein paar Tropfen Klebstoff setzen, dann hält das Papier besser und es bilden sich keine Lufttaschen zwischen Glas und Papier. Dann setzt man das verpackte Glas und die Rückwand verkehrt herum wieder ein (die Rückwand zeigt also nach "vorne" und das Glas sitzt "hinten"), so dass man die Tiefe des Bilderrahmens nutzen kann, um dort die verschlossenen Döschen zu arrangieren. Sobald ihr mit der Anordnung zufrieden seid, könnt ihr die Döschen mithilfe von Klebstoff oder Heißkleber fixieren. Falls ihr tatsächlich Bilder in die Döschen packt, überprüft vor dem Aufkleben nochmal, ob sie auch richtig herum liegen =)


Zuletzt habe ich dem Kalender noch ein silbernes Geschenkband und eine kleine Kugel verpasst und ihn stolz meinem Liebsten überreicht =) Der Kalender kam auch ziemlich gut an, weil er schön kompakt ist, überall aufgestellt werden kann und nach dem 24. Dezember nicht in der Weihnachtskiste verschwinden muss. Solche Ideen sollte ich jedes Jahr haben! Welche Adventskalenderideen habt ihr dieses Jahr umgesetzt? Oder habt ihr vielleicht sogar einen geschenkt bekommen? Ich warte ja noch auf den Tag, an dem ich mal mit einem selbstgebastelten Kalender überrascht werde (hihi, Wink mit dem Zaunpfahl!)... =)


P.S.: sorry wegen der Fotos! Tageslicht scheint es zur Zeit nicht zu geben und mein selbstgebastelter Reflektor aka Styroporplatte kann da auch nicht mehr viel rausholen =(

Kommentare:

  1. Richtig tolle Idee!
    Liebst Alexa
    http://fashiondieslast.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  2. Eine richtig schöne Idee für einen Adventskalender!

    AntwortenLöschen
  3. Welch schöne Idee! Und tolle Umsetzung. Dieses Jahr verschenke ich einen Kalender mit Schachteln aus altem Atlantenpapier.
    Wie gut, dass die regelmäßig ausrangiert werden.
    Liebe Grüße, Line

    AntwortenLöschen
  4. Ich finde die Idee richtig richtig cool!
    Ist mal was anderes und sieht nach viel mehr aus, als irgendwelche Stoffsäckchen (die natürlich auch süß sein können...)!
    Er freut sich sicher! :)
    Lara- Kleiderkraenzchen

    AntwortenLöschen
  5. Die Idee ist so toll! Vor allem, weil man davon auch nach Weihnachten noch was hat. Da freut dein Liebster sich bestimmt sehr.
    Mein Freund und ich sind erst ganz frisch zusammen, da gibt es natürlich noch nicht die Möglichkeit, ihm 24 Fotos von gemeinsamen Erlebnissen zu schenken ;) Aber er bekommt einen Adventskalender im Vorratsglas. 23 Süßigkeiten in kleinen, nummerierten Papiertüten, in denen (ganz unkreativ) Süßigkeiten sind. Die 24 ist dann das Weihnachtsgeschenk ;)

    AntwortenLöschen
  6. ich liebe deinen Blog und deine tolle Ideen!!! :) Auch wenn ich nicht alles selbst ausprobiere, es ist einfach schön es anzusehen! :) Weiter so ...

    AntwortenLöschen
  7. Die Idee ist richtig, richtig toll!
    Muss ich mir für nächstes Jahr merken!
    Viele Grüße, Goldengelchen

    AntwortenLöschen
  8. das ist eine super großartige idee!! finde ich so prima und werde ich gleich mal pinnen <3

    AntwortenLöschen
  9. Ich finde ihn wunderschön!
    Perfekt für Weltenbummler und auch die kleinen Döschen!
    Einfach niedlich!

    Bei mir gibts dieses Jahr Mini-Adventskalender aus Streichholzdosen...
    Liebe Grüße
    Mary // April28.de

    AntwortenLöschen
  10. Aloha,

    wir haben deinen Beitrag auf unserer Facebookseite "blogARTig" verlinkt. Solltest du etwas dagegen haben, bitte laut schreien.

    Liebste Grüße
    blogARTig

    AntwortenLöschen